Auschwitzüberlebende spricht zum Gedenken an die Pogromnacht

Wetteraukreis (pdw). In einer gemeinsamen Veranstaltung von Wetteraukreis, Stadt Büdingen und dem Büdinger Geschichtsverein wird Éva Fahidi, Überlebende des Konzentrationslagers Auschwitz am Montag, dem 11. November 2019, um 19 Uhr im Heuson-Museum in der Rathausgasse 6 in Büdingen sprechen.

Éva Fahidi, 1925 in Ostungarn geboren, wurde im Alter von 18 Jahren mit einem der letzten Transporte aus Ungarn nach Auschwitz deportiert. Dort wurden ihre sieben Jahre jüngere Schwester und ihre Mutter sofort ins Gas geschickt. Der Vater starb an den unmenschlichen Arbeitsbedingungen. Éva Fahidi verlor im ersten Monat 15 Kilo an Gewicht. „Wir aßen Dinge, die abscheulich rochen und von denen man nicht wusste, was es ist, aber es war das einzige, was es gab.

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Leserbrief von Dr. Klaus-Peter Decker zum Artikel "Ein untragbarer Zustand" im KA vom 17.4.19, S. 16:

Das Büdinger Stadtarchiv kann sich sehen lassen. Es wurde eingerichtet von Peter Nieß (+1965) und weitergeführt von Hans-Velten Heuson (+2002), Persönlichkeiten, die wegen ihrer Verdienste um die Geschichte und die Bauwerke der Stadt zu Ehrenbürgern ernannt wurden. Auch der Nachfolger Peter Zinnkann hat Beträchtliches geleistet, etwa Berge von Akten aus den Stadtteilen übernommen und integriert. Vor allem hat er in unkonventioneller Art und großer Hilfsbereitschaft das Archiv im Alten Gymnasium zu einem Service-Zentrum gemacht, wo jeder Benutzer, vom Universitätsprofessor bis zum Schüler, Antwort auf seine Fragen erhielt oder mit Material versorgt wurde.

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Das Heuson als Mit-Mach-Museum - Die 70er Jahre!

 Das Heuson-Museum zeigt ab April 2020 die Sonderausstellung „Die 70er Jahre!“. Dazu brauchen wir Ihre Hilfe! Schauen Sie auf Ihrem Dachboden und im Keller, in der Wohnzimmervitrine oder ganz hinten im Küchenschrank: Irgendwo finden sich vielleicht noch Dinge aus den 70ern, die Sie uns als Leihgabe für die Zeit der Ausstellung zur Verfügung stellen möchten.

Die Themenbereiche sind:
Küche (z. B. Töpfe, Wasserkessel, Geschirr, Brotschneidemaschine, Kaffeemühle, Thermoskanne, Tupperware, Pril-Blümchen, Schlauchmilch-Halter, Römertopf, Bowle-Topf, Dessertschalen (in Apfelform) und Kuchenplatten aus Pressglas, Teegläser mit Kunststoffhalterung)

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Büdinger Geschichtsblätter Band XXV erschienen

Auf 466 Seiten schreiben neun Autoren über spannende Themen der Geschichte Büdingens und unserer Region.

Die Büdinger Geschichtsblätter sind inzwischen über 50 Jahre alt und ein profundes Nachschlagewerk für die Geschichte Büdingens und des Büdinger Landes geworden. Unvergessen in ihrer Tätigkeit als „Schriftleiter“ sind Peter Nieß und Willi Luh. In den Anfängen wurden die Geschichtsblätter von Peter Nieß zusammengestellt, nach dessen frühem Tod übernahm Willi Luh diese Arbeit und etablierte die Büdinger Geschichtsblätter als fest verankertes Periodikum zur Geschichte der Region. Der nun vorliegende Jubiläumsband bietet wieder eine breit gefächerte Palette an Beiträgen zur Erweiterung der Erkenntnisse über historische lokale und regionale Prozesse.

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Ein Briefwechsel der Fürstin Marie zu Ysenburg zum Kirchenkampf der Bekennenden Kirche in Büdingen ist jetzt online

Auch Büdingen hatte, wie ältere Bürger sich noch erinnern werden, eine Gemeinde der Bekennenden Kirche. Aber die jüngeren Büdinger werden meist nicht wissen, dass Martin Niemöller, die große Gestalt der BK, für zwei Jahre sein Büro im Büdinger Schloss hatte. Als die Prinzessin Marie zur Lippe (1890-1973) 1920 den Fürsten Carl heiratete, übernahm sie als Fürstin zu Ysenburg auch das Kirchenpatronat. Ab 1934 diente dies gegenüber staatlichen Stellen dem Schutz der Bekenntnisgemeinde, deren Leben sich in der Korrespondenz der Fürstin widerspiegelt.

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Erhard Müth macht in Schotten Jahrhunderte der Stadtgeschichte lebendig

Kreis-Anzeiger, 17.03.2018
Erhard Müths Vortrag im Vogelsberger Kultur- und Geschichtsverein spiegelte Lust und Mühe regionalgeschichtlicher Spurensuche. Nach der Veröffentlichung seines Gederner Buches "Von der Erdgeschichte über das Mittelalter zur Neueren Geschichte" referierte er jetzt im Dietrich Bonhoeffer-Haus über "Herrschaftsverhältnisse im Mittelalter - Bildung des Großherzogtums Hessen" unter besonderer Berücksichtigung der Schottener Stadtgeschichte. 
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