„Archäologie zum Anfassen“ für Kinder und Jugendliche

Seit September 2012 bietet Petra Lehmann-Stoll, studierte Archäologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Geschichtsvereins, im Heuson-Museum Archäologiekurse für Kinder und Jugendliche an. Jeder Kurs besteht aus fünf Teilen und findet jeweils am ersten Mittwoch im Monat von 14.30 bis 16.30 Uhr statt. In den Sommerferien werden Extrakurse angeboten.

Die Teilnehmer bekommen Einblick in die Arbeit der Archäologen, können im Museumsmagazin stöbern und Material aus Büdinger Funden aufbereiten und auswerten. Die Ergebnisse werden am Ende des Kurses in einer Ausstellungsvitrine präsentiert, die von den Kindern gestaltet wird.

Die Mindestteilnehmerzahl sind 5 Kinder, das Mindestalter der Juniorarchäologen 8 Jahre. Die Gebühr für den Kurs beträgt 25,00 Euro.

Anmeldung unter 06042-950032 im Heuson-Museum und bei Joachim Cott unter 06042-952334 sowie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Rückblick:

Juniorarchäologen hatten 2016 viel Spaß im Heuson-Museum

Im Rahmen der Ferienspiele 2016 trafen sich fünf Juniorarchäologen, um zusammen mit Petra Lehmann-Stoll, der wissenschaftlichen Mitarbeiterin des Heuson Museums, einen Einblick in die Arbeit von Archäologen zu bekommen.

Nach einer Besichtigung des Museums wurden die Magazinräume erforscht und archäologische Funde angesehen sowie zeitlich eingeordnet. Außerdem wurde Knochenmaterial von Rind und Schwein näher bestimmt.  Auch Scherben waschen und bestimmen stand auf dem Programm. Dabei konnten mehrere neuzeitliche Vorratsgefäße wieder zusammengesetzt werden. Diese fanden zusammen mit einem Teil des gewaschenen Materials und einem Reibstein mit Läufer, den die Kinder ausprobiert hatten, Platz in einer Vitrine.

 

Die Archäologie-AG im ersten Halbjahr 2013

Die Archäologie-AG des Büdinger Heuson-Museums hatte sich im ersten Halbjahr 2013 vor allem das Thema Mittelalter vorgenommen. Unter Anleitung von Petra Lehmann-Stoll wurden verschiedene mittelalterliche Kochrezepte ausprobiert, kleine Figuren, Gefäße, Waffen und Befestigungstürme gestaltet und zahlreiche Gebäude in der Altstadt besucht. Beim letzten Treffen der Gruppe stand das Metzgermuseum auf dem Programm. Metzgermeister Fritz Albert erklärte im Schlaghaus und in der Wurstküche die Funktionen der einzelnen Geräte und die Kinder durften sich selbst eine Gelbwurst füllen – allerdings mit Wasser – die anschließend professionell abgebunden wurde. Zum Abschluss hatten die Kinder Gelegenheit Würstchen zu probieren. Metzgermeister Klaus Frühling aus Büdingen spendierte heiße Würstchen mit Brötchen, die er selbst vorbeibrachte.