Das Heuson Museum verändert sich – Großvitrine neu eingerichtet

Getrieben von der Tatkraft der beiden junger Praktikanten Alex Grunewald und Nicholas Okonowski kehrt Wandel in die Dauerausstellung ein. Im zweiten Obergeschoss kann man nun Ausstellungsstücke zum Thema Krieg und Militär bewundern. Diese lösen die alte Vitrine, die Objekte aus Jagd und Waldarbeit zeigte, nach mehr als 40 Jahren ab. Im Verlauf mehrerer Wochen Arbeit wurde die Vitrine mit Objekten aus sechs Jahrhunderten belegt: Vom Spätmittelalter bis zum Zweiten Weltkrieg ist alles abgedeckt.

Eine Menge Arbeit liegt hinter den beiden jungen Männern. Schließlich galt es erst, mithilfe der Kartei eine Auswahl aus der vielfältigen Sammlung des Heuson-Museums zu treffen. Dann mussten Waffen, Uniformen und Feldausrüstung herausgesucht und vorbereitet werden. Es durfte zudem nicht an Recherchearbeit mangeln, denn alles wollte fachlich korrekt beschrieben sein. Am Schluss musste dieses Potpourri an Gegenständen noch in die Vitrine einsortiert werden, wobei selbstverständlich das Hauptaugenmerk auf der ansprechenden Präsentation lag.

Die Gestalter der Vitrine wollen zeigen, was das Museum aus Jahrhunderten Menschheitsgeschichte für die Nachwelt aufbewahrt. Und vor allem sollen die Exponate, die größtenteils aus der Büdinger Geschichte und von Büdinger Fundorten stammen – die (regionale) Vergangenheit greifbarer und Geschichte erlebbar zu machen.