Dauerausstellung zur Geschichte der Büdinger Juden

Die Dauerausstellung zur Geschichte der Büdinger Juden im ersten Stock des Museums gibt auf fünf großformatigen Infotafeln einen Überblick zum Thema. Sie dokumentieren die Geschichte der Juden in Deutschland, Jüdisches Leben in Büdingen vor 1933, Judenverfolgung im Nationalsozialismus, Verfolgung und Vertreibung der Büdinger Juden und die Verlegung von Stolpersteinen zur Erinnerung an diese Menschen. Zu jedem Teilbereich werden umfangreiche Informationen gegeben.

In der Vitrine wird unter anderem das „Berathungs Protokol Buch für den israelitischen Vorstand Büdingen – angefangen den 10ten Januar 1841“ und die originalgetreue Kopie einer Torarolle von Düdelsheim gezeigt. Diese Tora wurde 1961 im Keller des Düdelsheimer Rathauses gefunden, versteckt hinter gelagerten Kanalrohren. Heute befindet sie sich im jüdischen Lichtigfeld-Museum in Michelstadt im Odenwald.

Die Grundidee der Ausstellung ist, neben der allgemeinen Geschichte der Juden in Deutschland vor allem auf die spezifische Entwicklung in Büdingen einzugehen. Die jüdische Gemeinden wurden vom nationalsozialistischen Terror ausgelöscht. Synagogen und Häuser wurden vernichtet bzw. zwangsverkauft. Geblieben sind die Friedhöfe.

Texte und Bilder der Infotafeln werden hier eingestellt, damit man sich nach dem Museumsbesuch auch zu Hause mit den Materialien in aller Ruhe beschäftigen kann. In Erweiterung der Texte im Museum werden zusätzlich weiterführende Links angegeben, die eine genauere Information ermöglichen.

 

Gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Hessen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)“